22. Mrz2010

Aus im Halbfinale: TVL verliert 2. Spiel in Chemnitz

by Tobias

Chemnitz. Auch im zweiten Halbfinalspiel gegen die Floor Fighters Chemniz gelang den Lilienthalern Herren keine Sensation. Sie verloren in einem über weiten Strecken spannenden Spiel 2:9 gegen die Gastgeber, welche mit ihrem zweiten Erfolg den Finaleinzug perfekt machten. Trotz Aus feierten die Lilienthaler ihre erste erfolgreiche Saison in der 2. Herren Bundesliga.

250 Zuschauer in der Chemnitzer Sporthalle sahen ein packendes Halbfinalrückspiel. Im ersten Drittel konnten die Gastgeber mit 1:0 in Führung gehen, mussten aber wenige  Minuten später den Ausgleich hinnehmen. Nach einem durch Dennis Heike blitzschnell ausgeführten Einschlag aus der Ecke verwandelte Tobias Melde zum 1:1. Unbeeindruckt spielten jedoch die Chemnitzer ihre Überlegenheit und Erfahrung weiter aus und kamen zu mehreren Torchancen. Zur Drittelpause gelangen noch zwei Tore zur 3:1-Führung.

Im zweiten Drittel verlor der TVL die Partie. Wie im ersten Aufeinandertreffen reichten wenige Minuten der Unkonzentriertheit um das Spiel aus der Hand zu geben. Die Chemnitzer nutzen die Abstimmungsfehler im Lilienthaler Defensivverhalten eiskalt aus und konnten eine beruhigende 7:2-Führung aufbauen. Den zweiten Lilienthaler Treffer schoss erneut Melde auf Vorlage von Mark-Oliver Bothe. Doch der TVL war nicht chancenlos. Die junge Mannschaft erspielte sich des Öfteren sehr gute Abschlusschancen, verwandelte diese aber nicht.

Im letzten Spielabschnitt wurde das Tempo von beiden Mannschaften merklich gedrosselt. Den Lilienthalern merkte man eine anstrengende Anreise an, die Chemnitzer wechselten unter anderem ihren besten Spieler, den Finnen Pietilä, gegen Nachwuchsspieler aus. Hüben wie drüben ergaben sich dennoch tolle Spielzüge und Torchancen. Der starke TVL-Goalie Nils Hallerstede wehrte mit sensationellen Paraden diverse Schüsse aufs Tor ab. Auf der anderen Seite trafen die TVL-Spieler im besten Fall nur den Pfosten oder die Torlatte. So endete das Spiel mit 2:9.

Doch der verpasste Finaleinzug konnte die sehr gute Stimmung der Lilienthaler am Abend nicht drücken. In der ersten Saison der 2. Herren Bundesliga gleich in die Play-off-Runde zu ziehen und gegen einen ehemaligen Bundesligisten zwei tolle Spiele abzuliefern, war mehr als man sich zu Beginn der Spielzeit erwartete. So feierten die Lilienthaler ausgelassen den Saisonabschluss bis in die frühen Morgenstunden im angesagten Chemnitzer „Sax Club“ ;)

Der TV Lilienthal bedankt sich bei allen Zuschauern und Unterstützern in dieser Saison!

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Für den TV Lilienthal spielten: Tobias Melde (2 Tore/0 Vorlagen), Dennis Heike (0/1), Mark-Oliver Bothe (0/1), André Heißenbüttel, Ole Appenrodt, Günter Frese, Nils Frese, Nils Hallerstede (Goalie), Ralf Hallerstede (Goalie), Marc Lubes, Daniel von der Heyde

15. Mrz2010

Im letzten Drittel eingebrochen – TVL unterliegt 4:10

by Tobias

Im letzten Drittel eingebrochen – TVL unterliegt 4:10

Lilienthal. Die Überraschung im ersten Play-off-Halbfinale am gestrigen Sonntag blieb aus. Die Herren des TV Lilienthal konnten zwar über zwei Drittel der Spielzeit mit den Floor Fighters aus Chemnitz mithalten, verbauten sich aber zu Beginn des letzten Spielabschnittes innerhalb weniger Minuten eine mögliche Siegchance.

In einer gut gefüllten Lilienthaler Schoofmoorhalle fing die Halbfinalbegegnung rasant an. Der in Bestbesetzung angetretene TVL nutzte seine erste gute Torchance per Freistoßtor von Marc Lubes zur 1:0-Führung. Die sichtlich verunsicherten Favoriten aus Chemnitz versuchten trotz des frühen Rückstandes das Spiel zu kontrollieren und aufzubauen, doch einige Abstimmungsfehler führten zu sehr guten Kontersituationen der Lilienthaler, wodurch bereits fünf Minuten nach dem Führungstreffer das 2:0 durch Dennis Heike und Tobias Melde fiel. Von nun an entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. Hüben wie drüben entwickelten beide Mannschaften tolle Kombinationen. In der zehnten Spielminute führte der Chemnitzer Kapitän Radünz sein Team mit seinem Tor zum 1:2, aus der Sicht der Gäste, wieder heran. Die im Schnitte zwei Jahre älteren Gäste fanden immer besser ins Spiel und spielten ihre Routine in der gegnerischen Hälfte souverän aus. Langsam aber sicher tasteten sie sich vor das Tor von Nils Hallerstede und kamen des Öfteren zu Großchancen. Kontersituationen wie zu Beginn ergaben sich immer seltener für die Lilienthaler. In der 15. Minute fiel der Ausgleichstreffer, eine Minute vor der Pause sogar der 3:2-Führungstreffer für die Chemnitzer. Ein schnelles erstes Drittel ging zu Ende.

Den zweiten Spielabschnitt ließen beide Kontrahenten deutlich ruhiger angehen. So fiel in den ersten neun Minuten kein Treffer – klare Torchancen blieben aus. Der starke Kapitän der Chemnitzer sorgte in der 29. Minute für den ersten Jubel – er netzte zum 4:2 für die Floor Fighters ein. Erst in den Schlussminuten konnten die Lilienthaler wieder Druck auf die Abwehr der Gäste ausüben. Erneut war es ein Konter über drei Stationen, der den TVL wieder ins Spiel brachte. Hendric Menzel bewies Nervenstärke und markierte den 3:4-Anschlusstreffer in der letzten Minute vor der Drittelpause. Die Zuschauer feuerten ihre Spieler nochmals kräftig an.

Aus der Pause kamen die Chemnitzer sehr viel besser als die Lilienthaler. Hoch konzentriert stellten sie bereits zwölf Sekunden nach Anpfiff den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Eine kurz danach ausgesprochene Zwei-Minuten-Strafe für einen Chemnitzer Gegenspieler spielten die Gastgeber nicht gut aus. Ganz im Gegenteil: Durch einen Fehlpass im Spielaufbau konnten die Floor Fighters einen Konter zum 6:3 verwandeln. Zwei weitere Gegentore in den folgenden Minuten drückten den Lilienthalern sichtlich auf die Moral. Sie mussten dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und kamen nur noch sporadisch zu guten Chancen. Zudem sperrten weitere Unterzahlsituationen bedingt durch Strafen den TVL weiter in der eigenen Hälfte ein. Am Ende verloren die Lilienthaler Herren deutlich mit 4:10. Ein Ergebnis, welches den Spielverlauf nicht ganz widerspiegelt, da man über zwei Drittel der Distanz sehr gut mithalten konnte.

Am Samstag steht nun das zweite Aufeinandertreffen an. In der Chemnitzer Sporthalle können die Gastgeber mit einem Sieg am Samstag den Finaleinzug in trockene Tücher packen. Sollten die Lilienthaler die Partie am Samstag für sich entscheiden können, stünde am nächsten Tag der große Showdown an. Es wird nämlich im Modus best-of-three gespielt.

Für den TV Lilienthal spielten:
Nils Hallerstede (Goalie), Dennis Heike (1 Tor/2 Vorlagen), Marc Lubes (2/0), Tobias Melde (0/1), Hendric Menzel (1/0), Ole Appenrodt, Mark-Oliver Bothe, Marco Janssen, Sebastian Janßen, Daniel von der Heyde, André Heißenbüttel, Björn Lubes, Fabian Diaz de Armas, Günter Frese, Nils Frese,

5. Mrz2010

Die klassische Außenseiterchance?

by Tobias

Der Countdown läuft! In neun Tagen wird das erste der möglichen drei Spielen im Halbfinale der Zweitliga-Playoffs angepfiffen. Am Sonntag, den 14. März 2010, stehen sich um 16:00 Uhr der TV Lilienthal und die Floor Fighters Chemnitz in der heimischen Schoofmoorhalle gegenüber. Es ist Zeit, die beiden Kontrahenten näher vorzustellen.

Der TV Lilienthal alias „der klassische Außenseiter“:

Die Rolle der Lilienthaler Herren ist klar verteilt. Als Liganeuling mit einem der niedrigsten Altersdurchschnitten (ca. 21 Jahre) geht man zwar konzentriert in das Halbfinale, aber man verspürt keinen allzu großen Druck. Bereits in der ersten Saison in der 2. Bundesliga in die finalen Play-Offs zu kommen, ist eine kleine Sensation. Die Mannschaft wächst mit ihren Aufgaben und kann sich, wenn es einmal gut läuft, in einen richtigen Torrausch spielen. So erzielten die Lilienthaler in zwölf ausgetragenen Partien satte 116 Tore, ein Schnitt von 9,7 Toren pro Spiel. Die Presse taufte die Mannschaft als „Torfabrik der Liga“, dennoch kassierte sie auch 59 Gegentore.

Für den TV Lilienthal sind schon alle Ziele erreicht. Man bot den Zuschauern in der heimischen Schoofmoorhalle viele spannende und rasante Floorballspiele. Jeder Spieler im Kader bekam seine Einsatzzeiten und konnte das Ereignis „2. Bundesliga“ erleben. Gerade beim Heimspiel möchte man alles geben und versuchen seine klassische Außenseiterchance zu nutzen. Starke Drittelleistungen gegen die Bundesligisten ETV Hamburg (DUB-Pokal 2009) und TV Eiche Horn Bremen (Testspiel vor der Saison) geben den Lilienthalern Mut und Selbstvertrauen, nicht ganz unterlegen zu sein. Zudem stellt der TVL die ersten vier Topscorer in der 2. Bundesliga Nord (Dennis Heike, Tobias Melde, Marc Lubes und Ole Appenrodt).

Stimmen vor dem Spiel

Tobias Melde (Trainer, Spieler): „Das Spiel gegen die Floor Fighters Chemnitz ist für mich (bis jetzt) das absolute Highlight in diesem Jahr! Gegen so eine stark besetzte Mannschaft spielst du nicht jede Woche. Wir werden alles geben und als Mannschaft auftreten. Nur so haben wir eine kleine Chance, am Ende eine große Sensation zu schaffen!“

Dennis Heike (Trainer, Kapitän):


Die Floor Fighters Chemnitz alias „die, die unbedingt aufsteigen möchten“:

Bei den Floor Fighters aus Chemnitz hat das Halbfinale einen ganz anderen Stellenwert. Für sie ist es nur eine kleine Zwischenstation in der Mission „Schneller Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga“. Im letzten Jahr verlor man die Relegation zum Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse gegen die Red Devils aus Wernigerode und stieg in die zweite Liga ab.

Hier bewiesen sie sich als absoluten Topfavoriten und stellten die Konkurrenz in den Schatten. Bespickt mit Nationalspielern (Rene Radünz) und Skandinaviern (Jussi Pietilä, FIN) verloren sie kein einziges Spiel während der Saison. Wie die Lilienthaler in der Nord-Staffel, waren die Floor Fighters die Torfabrik der Ost-Staffel. In zwölf Spielen trafen sie 120-mal, ein glatter Schnitt von zehn Toren pro Spiel. Dabei kassierten sie auch nur 36 Gegentreffer, ein beeindruckendes Torverhältnis von plus 84!

Für die Chemnitzer geht es am Sonntag, den 14. März 2010, um viel. Sie wollen und müssen gewinnen, wenn sie den raschen Wiederaufstieg schaffen möchten. Alles andere als ein Sieg für die Ostdeutschen wäre eine riesige Überraschung, aber die Lilienthaler versuchen alles, um die Floor Fighters ein wenig zu ärgern.

Kein Floorballbegeisterter sollte sich dieses Match entgehen lassen! Kurz vor der U17 DM im Juni sind die Play-Off-Spiele die Highlights im Kalenderjahr 2010! Seid dabei, wenn es um 16:00 Uhr heißt „Olé TVL, TVL olé olé!“

3. Mrz2010

SG Lilienthal/Borgfeld belegt Platz 2 in der U11-Liga!

by Tobias

Bremen Burg-Lesum. In der jüngsten Jugendliga des Niedersächsischen Unihockey Bundes, der U11 Regionalliga Kleinfeld, sicherte sich die Spielgemeinschaft Lilienthal/Borgfeld in ihrer ersten gemeinsamen Saison den zweiten Tabellenplatz und ist somit Vize-Meister. Nordwestdeutscher Meister wurden die Kinder des ETV Hamburg.

SG Lilienthal/Borgfeld – VfR Seebergen 5:4 (1-1; 3-4)

Am letzten Spieltag in Bremen Burg-Lesum konnte noch jede Mannschaft den Titel gewinnen. Die SG Lilienthal/Borgfeld war mit neun Punkten in die letzten beiden Partien gestartet und besiegte den ehemaligen Tabellenführer VfR Seebergen knapp mit 5:4. Nicklas Stahn war mit seinen vier Treffern Hauptakteur der Spielgemeinschaft.

TSV Lesum-Burgdamm – SG Lilienthal/Borgfeld 5:10 (0-4; 5-6)

Im zweiten Spiel traten die Kids gegen den Gastgeber, den TSV Lesum-Burgdamm, an. Hier erwischte man einen sehr guten Start in die Partie und konnte die erste Halbzeit klar mit 4:0 für sich entscheiden. Eine solide Abwehrleistung von Malin Longardt und Luna Musiol sowie eine starke Offensive durch Hannes Röttger (2 Tore), Tom Constantin Noth (1) und Nicklas Stahn (1) waren die Grundlagen für den guten Beginn.

Im zweiten Spielabschnitt konnte sich trotz fünf Gegentoren auch der spontan eingesprungene Torhüter Florian Schnakenberg auszeichnen. Durch zahlreiche Glanzparaden verhinderte er schlimmeres und hielt seine Mannschaft stets im Spiel. Im Spiel nach vorn lief es erneut sehr gut.

Nur aufgrund des Torverhältnisses liegt die SG Lilienthal/Borgfeld in der Abschlusstabelle auf Rang 2. Glückwunsch an die punktgleichen Hamburger zur Meisterschaft!

Pl. Mannschaft Sp S U N Tore +/- Pkt.
1. ETV Hamburg 8 5 0 3 56:31 25 18
2. SG Lilienthal/Borgfeld 8 5 0 3 50:36 14 18
3. TSV Lesum-Burgdamm 8 4 0 4 50:49 1 12
4. VfR Seebergen 8 4 0 4 37:54 -17 12
5. TV Eiche Horn 8 2 0 6 36:59 -23 6

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Die Topscorer der Liga:

Pl. Spieler Mannschaft Sp. T V Pkt.
1. Lange, Torben TSV Lesum-Burgdamm 6 20 5 25
2. Wöltjen, Leon TV Eiche Horn 8 17 5 22
3. Ebeling, Til-Eric TSV Lesum-Burgdamm 5 15 3 18
4. Hoffmann, Jan-Philip SG Lilienthal/Borgfeld 6 15 1 16
5. Hertel, Lucas TSV Lesum-Burgdamm 8 11 5 16
6. Bohls, Jakob ETV Hamburg 6 7 7 14
7. Biwer, Max ETV Hamburg 8 10 3 13
8. Stahn, Nicklas SG Lilienthal/Borgfeld 6 9 3 12
9. Mollik, Paul ETV Hamburg 6 8 7 15
9. Willbrandt, Christoph ETV Hamburg 2 8 4 12

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Für die SG Lilienthal/Borgfeld spielten:

Florian Schnakenberg (1 Tor/ im 2. Spiel Torwart)), Nicklas Stahn (6 Tore/2 Vorlagen), Tom Constantin Noth (2/0), Hannes Röttger (5/0), Luna Musiol (0/2), Malin Longardt

1. Mrz2010

TVL in den Play-Offs! 10:6-Sieg gegen Seebergen!

by Tobias

Lilienthal. „Gebt mir ein Plaaay-Offs!“, „Plaaay-Offs!!“. „Wir singen Humba Humba Humba Tätära Tätära Tätärä!“ – Der Jubel nach Abpfiff des Gemeinde-Derbys kannte keine Grenzen. In einer packenden Auseinandersetzung erkämpfte sich der TV Lilienthal vor gut 100 Zuschauern gegen den VfR Seebergen-Rautendorf einen 10:6-Sieg und qualifizierte sich im letzten regulären Saisonspiel für die Play-Offs der 2. Bundesliga.

Am Anfang des Spiels sah es für die Lilienthaler jedoch überhaupt nicht nach einer anschließenden Party aus. Im ersten Drittel, welches durch ein Trikotproblem der Seeberger erst mit zehnminütiger Verspätung begonnen werden konnte, überraschten die Lokalrivalen mit einer effektiven Spielweise. Bereits nach 48 Sekunden nutzte Markus Strauß seine erste Torchance und brachte Seebergen mit 1:0 in Führung. Doch der Lilienthaler Gegenschlag ließ nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später netzte Tobias Melde den Ball während einer zweiminütigen Überzahlsituation zum 1:1 ein. Der TVL kam besser ins Spiel und konnte bereits sieben Sekunden später durch Ole Appenrodt mit 2:1 in Führung gehen. Nun entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. Beide Mannschaften überzeugten durch ein gutes Stellungsspiel. Jeder Zentimeter auf dem Spielfeld war hart umkämpft. In der siebten und zehnten Spielminute gelang dem VfR ein Doppelschlag durch Strauß und Günther, welcher die „Gäste“ erneut in Führung brachte. Wieder war es ein zweiminütiges Überzahlspiel, das die Lilienthaler erneut aufholen ließ. Ole Appenrodt verwandelte eiskalt zum 3:3-Ausgleichstreffer. Kurz vor Ende des ersten Drittels erzielte Markus Strauß seinen dritten Treffer und stellte den knappen Vorsprung wieder her. Nun ging es in die Pause.

Nach einer deutlichen Kabinenansprache trat der TV Lilienthal deutlich offensiver und mit mehr Selbstvertrauen im zweiten Spielabschnitt auf. Innerhalb von vier Minuten erzielte man drei Treffer und wandelte einen Rückstand in eine 6:4-Führung um. Vor allem der eingewechselte Mark-Oliver Bothe trieb das Lilienthaler Offensivspiel an und traf gleich doppelt. Der VfR Seebergen konnte keine nennenswerte Akzente setzen. Gefährliche Fernschüsse parierte der Lilienthaler Torhüter Nils Hallerstede glänzend.

Auch im letzten Spielabschnitt setzten die Lilienthaler das hohe Tempo fort und ließen Ball und Gegner laufen. Innerhalb von sieben Minuten spielte sich der TVL tolle Torchancen heraus und verwandelte diese eiskalt. Tobias Melde, Ole Appenrodt und Mark-Oliver Bothe erzielten zwischen der 45. und 52. Minute die Treffer sieben, acht und neun. Zwar erzielte der eingewechselte Stephen Aboagye noch zwei schöne Treffer, dennoch brachte er für die Seeberger keine Wende im Spiel. Durch eine geschlossene Defensivleistung verhinderten die Lilienthaler weitere Treffer. Den Schlusspunkt setzte Marc Lubes sieben Sekunden vor Spielende zum 10:6-Endstand.

Nach dem ersehnten Abpfiff rannten alle Lilienthaler Spieler auf das Feld und ließen ihrer Freude freien Lauf. Durch den Sieg festigten sie in ihrer ersten Saison in der 2. Bundesliga den zweiten Tabellenrang, welcher die Qualifikation für die Play-Offs bedeutet. Am 14. März kommt nun der Erstplatzierte der Oststaffel, die Floor Fighters Chemnitz, in die Lilienthaler Schoofmoorhalle. Im Modus „best-of-three“ wird um den Finaleinzug gekämpft.

Für den TV Lilienthal spielten: Mark-Oliver Bothe (3 Tore/0 Vorlagen), Tobias Melde (2/0), Dennis Heike (1/3), Ole Appenrodt (2/0), Marc Lubes (1/0), André Heißenbüttel (0/2), Björn Lubes (0/1), Marco Janssen (0/1), Sebastian Janssen, Nils Frese, Günter Frese, Hendric Menzel, Daniel von der Heyde, Nils Christopher Hallerstede, Ralf Hallerstede

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