25. Sep2011

Lilienthaler Wölfe holen ersten Sieg!

by Guenter

Mit einem taktisch und kämpferisch überragenden Auftritt hat der TV Lilienthal am Samstagabend seinen ersten Sieg in der 1. Floorball Bundesliga eingefahren und einen Mitfavoriten auf die Playoffs in eigener Halle in die Knie gezwungen. Die Wölfe überrannten die SG BAT Berlin vor allem dank eines glänzenden Anfangsdrittels klar mit 6:2 (4:0, 2:0, 0:2), profitierten allerdings auch von einer glücklosen Vorstellung der Hauptstädter. „Das war einfach sensationell“, jubelte TVL-Trainer Andreas Blankenstein: „Wir haben mit viel Kampfgeist und Laufbereitschaft einem harten Gegner den Zahn gezogen. Wenn es noch eines Beweises für unsere Bundesligatauglichkeit bedurft hätte, haben wir ihn heute erbracht.“

Nils Hallerstede mit Glanzparaden

Der Wölfe-Coach musste in der Max-Schmeling-Halle nur in den ersten zehn Minuten um die Punkte bangen. In der Anfangsphase musste Lilienthal einige brenzlige Situationen überstehen, konnte sich aber jederzeit auf den starken Goalie Nils Hallerstede verlassen. In der elften Minute beruhigte dann Niklas Krieger auf Vorlage von Fabian Diaz de Amas mit seinem ersten Bundesligator die Lilienthaler Nerven und brachte die Wölfe auf Kurs. Die frühe Vorentscheidung fiel unmittelbar vor der ersten Pause in 78 spektakulären Sekunden: Erst fing Dennis Heike einen Berliner Fehlpass an der Mittellinie ab und schlenzte den Ball zum 2:0 in den Winkel (19.), dann legte der Goalgetter eine Minute später Kapitän André Heißenbüttel das 3:0 auf. Mit dem nächsten Angriff erhöhte Neuzugang Jan-Paul Gersdorf auf 4:0 und schickte Berlin mit einem Schock in die Pause. „Die Berliner waren der Führung zu Beginn der Partie eigentlich näher“, bekannte Blankenstein: „Diesen Rückstand haben sie aber gut weggesteckt.“

Geglückte Gersdorf-Premiere

Der Vorjahres-Vierte kam in der Tat entschlossener aus der Kabine und tauchte öfter vor dem TVL-Tor auf – viel sprang dabei aber nicht heraus. Hallerstede entschärfte in der 26. Minute eine Eins-gegen-Eins Situation gegen Jan Kratochvil, in der 38. Minute rettete Andre Kimmig bei einem Berliner Schlagschuss für seinen Keeper. Lilienthal antwortete eiskalt: Gersdorf spielte im Gegenzug von rechts Tobias Melde frei, und der schob abgeklärt zum 5:0 ein. Nur eine Minute danach wurde der Vorlagengeber wieder selbst zum Torschützen und verwertete einen Pass von Mark Oliver Bothe.

Mit dem 6:0 im Rücken nahm der Aufsteiger aber im Schlussdrittel einen Gang heraus, Berlin dagegen drehte auf. Schon zwei Minuten nach Wiederbeginn gelang Raimund Kalytta der erste BAT-Treffer, Kratochvil (48.), Henk Nass und Christian Keil (beide 50.) ließen weitere Chancen ungenutzt. „Wir haben uns das Heft komplett aus der Hand nehmen lassen“, meinte Blankenstein, dessen Mannschaft aber bei Kontern brandgefährlich blieb. Tobias Melde vergab in der 51. Minute die beste Möglichkeit, den Sack zuzumachen. Die Schlussphase gehörte komplett den Berlinern, die nach 55 Minuten auch zum zweiten Mal zuschlugen. Als die Wölfe bei einem Freischlag zu behäbig reagierten, verwertete BAT-Spielertrainer Timo Krohne einen Kalytta-Pass zum 2:6, mehr ließ der TVL jedoch nicht mehr zu. „Die beiden Gegentore ärgern mich schon“, gestand Blankenstein: „Mit etwas mehr Routine hätten wir den Vorsprung souveräner über die Zeit bringen können. So oder so: Die Punkte sind Gold wert.“

Bilder von der Partie (© Ralf Hallerstede):

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23. Sep2011

Wölfe in der Hauptstadt! – Liveticker

by Guenter

Das erste Auswärtsspiel des TV Lilienthal in der Floorball-Bundesliga führt den Aufsteiger am Sonnabend gleich in die Hauptstadt. Die Wölfe sind ab 19 Uhr beim Vorjahres-Halbfinalisten BAT Berlin in der Max-Schmeling-Halle zu Gast und können trotz der 5:8-Auftaktpleite gegen Dresden frei aufspielen – zumindest freier als der Gegner. Die Berliner sind mit einer hervorragend besetzten Mannschaft klarer Playoff-Kandidat, mussten aber am ersten Spieltag vom Deutschen Meister Red Devils Wernigerode beim 4:13 ordentlich Prügel einstecken. „Ein Sieg gegen uns gehört für sie zum Pflichtprogramm“, glaubt Lilienthals Trainer Andreas Blankenstein, dessen Team allerdings ohne Angst an die Spree reisen kann.

“Wir haben zuletzt viel zu viele Chancen liegen gelassen.”

Gegen Dresden präsentierten sich die Wölfe trotz der Niederlage schon bissig, in Berlin stößt außerdem der torgefährliche Neuzugang Jan-Paul Gersdorf dazu. Für ihn wird möglicherweise der zuletzt überzeugende Daniel von der Heyde aus dem zweiten Block weichen müssen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dagegen „Edeljoker“ Dennis Heike nach seinen zwei Treffern gegen Dresden von Anfang an auf dem Feld stehen. „Wir haben auf jeder Position spielstarke Alternativen“, sagt Blankenstein, der in der Woche auch dem Über- und Unterzahlspiel dringend benötigten Feinschliff verlieh. Die Wölfe ließen gegen Dresden noch alle drei Powerplays ungenutzt, kassierten aber bei der einzigen Unterzahl gleich einen Treffer. „Da müssen wir deutlich griffiger werden, um Erfolg zu haben“, so der TVL-Coach: „Das gilt eigentlich auch für das restliche Angriffsspiel – wir haben zuletzt viel zu viele Chancen liegen gelassen.“

Etwas mehr Abgeklärtheit vor dem Tor ist in Berlin dringend angebracht, denn zwischen Pfosten liegt die größte BAT-Problemzone. Der WM-erfahrene Goalie Johannes Pauser ist gegangen, seine Nachfolger Felix Klein und Tom Nebe haben in Wernigerode nicht den besten Eindruck hinterlassen – ein gefundenes Fressen für die Wölfe-Stürmer? „Vielleicht – wenn wir zeigen, was wir können“, meint Blankenstein: „In jedem Fall werden wir Berlin einen harten Kampf liefern.“

Der TV Lilienthal reist mit einem Reisebus in die Hauptstadt. Insgesamt 29 Fans werden die Spieler und Betreuer begleiten und den Lilienthaler Wölfen auch in der neue Umgebung Rückendeckung geben. Wer nicht dabei ist, kann sich über unseren angebotenen Liveticker freuen.

>> Hier der Link zum Liveticker, welcher kurz vor Spielbeginn (19 Uhr) begonnen wird! 

21. Sep2011

Trainergespann sieht Jugendsaison entspannt entgegen

by Guenter

Nach einer erfolgreichen Spielzeit 2010/2011 der Lilienthaler Jugendmannschaften, welche mit dem Deutschen Meistertitel der U19 Herren abgeschlossen wurde, gehen in der neuen Saison nur noch die U13 sowie die U9 an den Start. Doch auch hier stehen die Chancen bereits nach dem ersten Test der Saison gut. Im Rahmen des „Tages der Fans und Sponsoren 2011“ am 10. Septeber wurde ein U13-Jugendturnier zwischen dem TV Eiche Horn Bremen, den ATS Buntentor Knights und dem TV Lilienthal ausgerichtet.

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Bereits in der ersten Begegnung zwischen Eiche Horn und dem TVL konnten unsere U13-Junioren und Juniorinnen überzeugen. Im gesamten Spielverlauf waren sie dominierend und die überlegene Mannschaft. Durch sehenswerte Passkombinationen wurden zahlreiche Torchancen herausgespielt und effektiv verwandelt, sodass zum Schluss ein beeindruckender 17:1-Sieg zustande kam. Nachdem die Partie zwischen den Hornern und den Knights aus Buntentor nach einem 3:3 Unentschieden in der regulären Spielzeit erst im Penaltyschießen zugunsten des TV Eiche entschieden werden konnte, gelang es der Lilienthaler U13-Mannschaft auch gegen die Knights, nach anfänglichen Schwierigkeiten, ihren zweiten Sieg einzufahren.

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Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses ersten Tests der Jugendsaison, ergeben sich für den TV Lilienthal beste Aussichten auf die kommende Saison. Auch die Tatsache, dass die Teams aus Horn und Buntentor nach der letzten Saison Abgänge ihrer älteren Spieler zu verzeichnen hatten, trübt die Leistung der Lilienthaler U13 nicht. Dementsprechend zufrieden konnte sich auch das Trainergespann bestehend aus Mark-Oliver Bothe und Nils Hallerstede nach den Spielen zeigen und dem Ligabetrieb, der im November beginnt, entspannt entgegensehen.

19. Sep2011

Dresdens Tschechen vermiesen Wölfen das Bundesligadebüt

by Guenter

Ein Mitaufsteiger hat die Lilienthaler Wölfe am Sonnabend nach guter Vorbereitung auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Igels Dresden entführten beim gemeinsamen Bundesliga-Debüt durch ein hart erkämpftes 8:5 (2:0, 5:4, 1:1) alle drei Punkte aus der Schoofmoorhalle und verdarben den Lilienthalern den Saisonauftakt. „Heute hat einfach die cleverere Mannschaft gewonnen“, meinte Wölfe-Coach Andreas Blankenstein: „Wer seine Chancen besser nutzt, ist am Ende der verdiente Sieger – so einfach ist das.“

Die Igels verpassten Lilienthal vor allem eine Lektion in Sachen Effektivität. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit leichten Feldvorteilen für die Gastgeber, schlug Dresden bei den Unaufmerksamkeiten der Wölfe eiskalt zu. Bei einem Freischlag in der neunten Minute fehlte bei Lilienthal kurz die Zuordnung, und Jakub Konik bedankte sich mit der Dresdner Führung. Der Tscheche sollte zum überragenden Mann der Partie werden: Zwei Minuten später legte er Landsmann Leos Tucek das 2:0 auf, das Lilienthal jedoch nicht schocken konnte. Die Hausherren spielten weiter nach vorne, konnten aber auch aus zwei Überzahlspielen kein Kapital schlagen.

Das gelang dafür im Mitteldrittel Dennis Heike. Mit einem Rückhandschuss aus spitzem Winkel erzielte der Torjäger in der 24. Minute den ersten Lilienthaler Bundesligatreffer. Dresden blieb allerdings cool: Konik antwortete nur 90 Sekunden später mit dem 3:1 und servierte Erik Schuschwary in der 30. Minute das 4:1. Kapitän Andre Heissenbüttel brachte Lilienthal im Gegenzug noch einmal bis auf zwei Tore heran – danach machte Dresden aber binnen drei Minuten alles klar. Konik (31.), Schuschwary (33.) und Daniel Hulic (34.) trafen kurz nacheinander zum 7:2 für die Igels.

Immerhin konnten Marc Lubes (35.) nach Pass von Heissenbüttel und Dennis Heike (37.) noch einmal auf 4:7 verkürzen, Konik machte den Sack mit seinem vierten Tor in der 46. Minute aber endgültig zu. „Diese Niederlage wirft uns nicht um“, meinte TVL-Trainer Blankenstein: „Dresden wird noch ganz anderen Mannschaften Probleme bereiten.“

Das nächste Heimspiel der Wölfe findet am 01. Oktober 2011 um 18 Uhr statt. Gegner in der Lilienthaler Schoofmoorhalle ist der MFBC Löwen Leipzig – letztjähriger Finalteilnehmer.

15. Sep2011

TVL Wölfe in der Presse

by Guenter

In zwei Tagen startet die Bundesligasaison 2011/2012, genauer gesagt in knapp 50 Stunden (Samstag, 17.09.11, 18 Uhr, Lilienthaler Schoofmoorhalle)! Grund genug für das Floorballmagazin, das “Magazin für Floorball und Spielkultur”, die Vereine und Teilnehmer am Kampf um die Meisterschaft genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch die Lilienthaler Wölfe wurden in einem ausführlichen und sehr schön verfassten Artikel vorgestellt. Zudem stuften die Experten aus der Redaktion die Chance auf den Meistertitel immerhin mit 3% ein ;-) Aber lest selbst:

  1. –> “Die Wölfe kommen” von Marie Schneider
  2. –> “Startschuss 2011/2012″ von der gesamten Redaktion
12. Sep2011

Tag der Fans

by Guenter

 

Andreas Blankenstein hatte am Samstagabend den unangenehmsten Job: Er musste mal wieder den Spielverderber geben. Der 7:5-Testspielsieg, den die Floorball-Herren des TV Lilienthal am Rande des Tags der Fans gegen den ETV Hamburg gefeiert hatte sei ja gut und schön, „aber bei uns stimmte sehr vieles noch nicht“, grummelte der TVL-Coach und sprach von „mindestens zwei Gegentoren zuviel“.

Die kleine Missstimmung des Trainers kam in erster Linie dadurch zustande, dass seine Mannschaft sich bei der offiziellen Saisoneröffnung in der heimischen Schoofmoorhalle eine Woche vor dem Bundesligastart sehr schwer tat – gegen einen Gegner, der nur von der Papierform her ein Ligarivale war. Die Hamburger verzichteten auf den Großteil ihrer Stammspieler aus dem Bundesliga-Kader, und das schien sich in der Anfangsphase bitter zu rächen. Lilienthal begann schnell, druckvoll und vor allem effektiv: Niklas Krieger traf auf Vorlage von Nils Freese schon nach zwei Minuten zur TVL-Führung, Tobias Melde legte keine 120 Sekunden später das 2:0 nach; alles lief zunächst nach Plan. Nach der kalten Dusche fingen sich die Hamburger aber schnell und leisteten den Hausherren erheblichen Widerstand. „Natürlich war das auch der Taktik geschuldet“, meinte Blankenstein: „Wir wollten kein Pressing spielen, und das hat der ETV ganz ordentlich genutzt.“

Die Hansestädter drehten im zweiten Drittel auf und nutzten die Räume konsequent. In der 22. Minute verkürzte Hamburg auf 1:2, Dennis Heike antwortete jedoch schnell mit dem dritten Lilienthaler Treffer. Hamburg blieb unbeeindruckt und kam fast im Gegenzug erneut bis auf ein Tor heran (26.). Auch danach ging das Hin und Her munter weiter. Krieger gelang mit seinem zweiten Tor in der 31. Minute das 4:2, die Hamburger trafen zum Anschluss. Dennis Heike brachte Lilienthal mit 5:3 in Front (37.), doch kurz vor Drittelende kam der ETV wieder heran, was Blankensteins Laune nicht unbedingt besserte. „Defensiv haben wir mehr zugelassen, als mir lieb war“, monierte der Coach, der schon einmal anmerkte, „dass in der Bundesliga ganz andere Kaliber auf uns warten“.

Zumindest das Schlussdrittel brachte dafür eine ermutigende Erkenntnis: Moralisch ist der TVL so stark wie vielleicht noch nie. Nach dem schwachen Mittelabschnitt kam der Aufsteiger deutlich entschlossener aus der Pause und belohnte sich mit zwei schönen Toren. Marc Lubes netzte in der 43. Minute zum 6:4 ein, und nach dem fünften Hamburger Treffer stellte Bruder Björn Lubes den 7:5-Endstand her. „Gegen Ende hat man gesehen, dass die Automatismen langsam greifen“, sagte Blankenstein: „Insgesamt können wir doch ganz zufrieden sein.“

Auch der Rest des Tags der Fans machte bei der Mannschaft und den über 100 Gästen Lust auf die Saison. Im Vorfeld des Herren-Testspiels war auch die U13 des TV Lilienthal erfolgreich. Die Gastgeber setzten sich in einem Vorbereitungsturnier überraschend gegen den TV Eiche Horn und den ATS Buntentor durch. Auch die Zuschauer kamen auf ihre Kosten und machten im Parcours und beim „Beat-the-Goalie“-Contest erste Erfahrungen mit dem Schläger. „Organisatorisch war die Veranstaltung ein voller Erfolg“, meinte Blankenstein, dessen Team morgen (Dienstag) um 20 Uhr zum letzten Test bei Zweitligist TV Eiche Horn aufläuft, bevor am Sonnabend um 18 Uhr in der Schoofmoorhalle das erste Bundesligaspiel gegen die Igels Dresden angepfiffen wird.

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7. Sep2011

Platz 11 – FFC zeigt Defizite auf

by Guenter

Ausgerechnet bei der wichtigsten Generalprobe vor dem Bundesligastart haben sich die Floorballer des TV Lilienthal am vergangenen Wochenende einen gehörigen Durchhänger geleistet. Der Erstliga-Aufsteiger war beim Floorball Festival Cologne weit von seiner Bestform entfernt und landete am Ende auf einem ernüchternden elften Rang – zu wenig auch für Trainer Andreas Blankenstein. „Rein sportlich haben wir uns ganz sicher etwas anderes vorgestellt“, bekannte der Coach: „Aber immerhin haben wir eine Menge gelernt; wenn auch vielleicht mehr, als uns lieb ist.“

Schon der Auftakt in der Gruppenphase ging für den Bundesligisten am Sonnabend mächtig in die Hose. Gegen den starken Zweitligisten TSV Neuwittenbek kassierte Lilienthal eine 1:3-Pleite und verschenkte danach beim 2:2 gegen den finnischen Vertreter SC Sähly 90 einen möglichen Sieg. Danach erteilte das routinierte Team Fossiilit aus Helsinki dem TVL eine bittere Lektion in Sachen Effizienz und konterte die Wölfe eiskalt aus – 1:3 hieß es nach 30 gespielten Minuten. Ernüchterndes Ergebnis: Platz vier nach der Vorrunde und das Aus im Kampf um den Turniersieg, den sich letztlich der UHC Fricktal Stein aus der Schweiz holte.

Dafür betrieben die Lilienthaler in den Platzierungsspielen zumindest noch Ergebniskosmetik. Erst schlugen die Wölfe den Deutschen Kleinfeld-Vizemeister SSC Hochdahl deutlich und verdient mit 3:0, dann allerdings setzte es gegen den SSF Bonn nach einer in allen Mannschaftsteilen fahrigen Vorstellung ein 2:3. „Bonn hat keineswegs überragend gespielt; wir haben es ihnen nur sehr leicht gemacht“, meinte Blankenstein: „Ich habe alle Register gezogen, um die Jungs auch in der Platzierungsrunde motiviert zu halten – trotzdem haben wir uns zu oft noch selbst bekämpft.“ Zum Abschluss folgte immerhin noch der zweite Sieg: Im Spiel um Platz elf nahm Lilienthal Revanche am TSV Neuwittenbek für die Auftaktpleite und schlug die Schleswig-Holsteiner mit 3:1. „Ich habe viele Erkenntnisse gewonnen und werde in den letzten zwei Wochen vor dem Ligastart an unseren Problemzonen gezielt den Hebel ansetzen“, kündigte Blankenstein an und bat im Training am Montag direkt zu einer intensiven Laufeinheit.

Für Lilienthal geht es Sonnabend mit der offiziellen Saisoneröffnung beim Tag der Fans in der Schoofmoorhalle weiter. Dabei präsentiert die Bundesliga-Mannschaft ein umfangreiches Rahmenprogramm: Nach der Begrüßung startet um 10.20 Uhr ein Jugendturnier mit den U13-Mannschaften des Gastgebers, des ATS Buntentor und des TV Eiche Horn. Zwischen den Spielen sorgen die Hip-Hop-Kids für Unterhaltung, bevor es ab 13.30 Uhr mit verschiedenen Fanaktionen weitergeht. Die Gäste können sich unter anderem im „Beat the Goalie“-Contest mit den Bundesliga-Keepern messen und ihr Können in einem Parcour unter Beweis stellen. Außerdem gibt es Kaffee, Kuchen und eine Tombola.

Ab 16 Uhr wird es wieder sportlich interessant: Eine Woche vor dem Bundesligastart treffen die Lilenthaler dann in einem prestigeträchtigen Testspiel auf den Vorjahres-Fünften ETV Hamburg. Nach der Partie werden dann Spieler und Fans gemeinsam grillen – beim Mini-Public-Viewing zum Fußball-Bundesligaspiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV.

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2. Sep2011

TV Lilienthal beim Floorball Festival Cologne

by Guenter

Wie im vergangenen Jahr bestreitet die Herrenmannschaft auch dieses Jahr das Floorball Festival Cologne. Das internationale Großfeldturnier bildet eine der wichtigsten Säulen in der Vorbereitungsphase der jungen Bundesligamannschaft. Trainer Andreas Blankenstein erwartet viel von seinen Jungs: “Ich möchte, dass die Spieler das umsetzen, was wir in den vergangenen Wochen erlernt haben. Die Umsetzung der taktischen Ausrichtung muss abgestimmt werden.”

In der Gruppe der Lilienthaler finden sich alte Bekannte wieder. Die Nordlicher aus Neuwittenbek zählten in den vergangenen Jahren in der 2. Bundesliga Nord immer zu starken Gegnern. Fossiilit aus Finnland kennt man aus dem vergangenen Jahr. Dort traf man auf die Finnen im Viertelfinale. Dritter Gruppengegner ist der SC Sähly 90 (Finnland).

Bereits heute reist der TVL mit einem Stab von 22 Leuten an. Am Samstagmorgen steht das erste Spiel auf dem Plan. Ziel in der Gruppenphase ist einen der ersten beiden Plätze zu erreichen und somit ins Viertelfinale einzuziehen. Ab dort möchte man sich stetig steigern und schauen, was möglich ist.