27. Nov2011

Dresden dominiert die Lilienthaler Wölfe

by Tobias

Die „Tschechen-Fraktion“ der Unihockey Igels Dresden hat die Floorball-Herren des TV Lilienthal am späten Sonnabend fast allein erledigt und die Wölfe in noch größere Nöte gestürzt. Die Dresdner gewannen das Duell der Bundesliga-Aufsteiger gegen deutlich zu „grüne“ Gäste verdient mit 11:5 (3:0, 3:1, 5:4) und können sogar von den Playoffs träumen – in Lilienthal dagegen ist die Ernüchterung groß. „Wenn wir uns so ungeschickt anstellen, haben wir bei einem Team wie Dresden keine Chance“, fluchte Trainer Andreas Blankenstein: „Man muss klar sagen: Die sind weiter als wir.“

Allerdings machte Lilienthal den Gegner wie so oft selbst stark. Nach fünf Minuten nutzte Jiri Horac einen Ballverlust der Wölfe zum 1:0, drei Minuten später reichte Horac eine simple Körpertäuschung, um frei zum Schuss zu kommen und auf 2:0 zu erhöhen. Nach dem 3:0 durch Daniel Hulic in der 14. Minute konnten die Sachsen beruhigt in die erste Pause gehen, danach machten sie im gleichen Rhythmus weiter. In der 27. Minute zog Leos Tucek vom Bullypunkt direkt vor das Tor und vollstreckte zum 4:0, Christopher Grune gelang in der 36. Minute das 5:0, ehe Tobias Melde in der 40. Minute zum ersten Lilienthaler Tor in den linken Torwinkel traf. Dresden ließ sich davon nicht beirren: Tomas Vrana antwortete im Gegenzug mit dem 6:1, und die Partie war entschieden. Im Schlussabschnitt tobten sich beide Offensivreihen noch einmal aus: Erst war Marc Lubes (46.) für Lilienthal erfolgreich, dann zweimal Daniel Hulic (46./48.) für Dresden. Nach einem Igels-Eigentor und Meldes zweiten Treffer waren die Wölfe zumindest noch einmal auf 4:8 dran, in den Schlussminuten folgte jedoch der negative Höhepunkt. In eigener Überzahl kassierten die Lilienthaler in der 59. Minute gleich drei Gegentreffer durch Gruhne, Horac und Erik Schuschwary, Lubes gelang in 25 Sekunden vor dem Ende nur noch das 5:11. „Dresden war heute zu stark für uns“, gestand Blankenstein, „oder wir zu schwach für Dresden.“

 

23. Nov2011

Duell der Aufsteiger – Die Zweite

by Tobias

Im Duell der Aufsteiger läuft Floorball-Bundesligist TV Lilienthal am Sonnabend (17 Uhr) bei den Unihockey Igels Dresden auf – und das mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend. Einerseits würde eine Niederlage in Sachsen die Wölfe in noch größere Nöte stürzen, anderseits ist die Erinnerung an das Hinspiel noch frisch – denn die Bundesligapremiere im September (5:8) war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. „Wir waren damals mindestens gleichwertig, haben uns sehr gut verkauft; und sind mit leeren Händen nach Hause gegangen“, erinnert sich Lilienthals Coach Andreas Blankenstein: „Das haben wir danach ja noch öfter erlebt.“

Damit am Sonnabend auch etwas Zählbares herausspringt, muss Blankensteins Team zunächst einmal ihren schon traditionellen Fehlstart verhindern. In den letzten Partien mussten die Lilienthaler immer lang einem Rückstand nachlaufen, immer ohne Erfolg. „Wir haben eine gute Kondition: Nach hinten raus werden wir jedes Mal stärker“, weiß der TVL-Coach: „Es wäre nur schön, wenn wir nicht mit 70 oder 80 Prozent  anfangen würden, sondern vielleicht mal mit 100 Prozent – denn die brauchen wir, um in der Liga zu bestehen.“

In Dresden geht es aber nicht nur gegen die eigene Schläfrigkeit, sondern auch gegen das Tschechen-Trio der Dresdner: Jiri Horak, Jakub Konik, der die Wölfe im Hinspiel mit sechs Scorerpunkten fast im Alleingang erlegte, und Daniel Hulic, den besten Vorlagengeber der Bundesliga. „Sie können schon mal den Unterschied machen“, meint Blankenstein: „Aber drei Tschechen machen noch keine drei Punkte.“

13. Nov2011

Souverän ins Pokal-Achtelfinale

by Tobias

Bundesligist TV Lilienthal hat sich in der zweiten Runde des Floorball-Deutschland-Pokals keine Blöße gegeben und bei Regionalliga-Tabellenführer SG Hamburg/Schenefeld offensiv richtig ausgetobt. Die Wölfe siegten an der Elbe ohne Mühe mit 17:3 (4:0, 4:0, 9:3) und holten sich Selbstvertrauen für den Bundesliga-Abstiegskampf. „Das war allerdings schwerer als es aussah“, befand Trainer Andreas Blankenstein: „Hamburg hat viel Widerstand geleistet, deshalb bin ich froh, dass wir das am Ende so souverän gelöst haben.“

Kapitän André Heißenbüttel ging mit gutem Beispiel voran und eröffnete mit einem Doppelpack in der fünften und sechsten Minute den Torreigen. Danach legte Heißenbüttel das 3:0 durch Dennis Heike (8.) und das 4:0 durch Marc Lubes auf (16.). In der Folge legte der Lilienthaler Angriff eine Schaffenspause ein, nahm Mitte des zweiten Drittels die Produktion jedoch wieder auf. Fabian Diaz de Armas (32.), Ole Appenrodt (35.) und Tobias Melde mit einem Doppelschlag in der 38. und 40. Minute sorgten zur zweiten Pause für ein standesgemäßes 8:0.

Im Schlussabschnitt machten Appenrodt (41./45.) Diaz de Amas (46.) und Frank Brinkmann (48.) das Dutzend voll, ehe Johannes Gebauer den ersten Hamburger Treffer erzielte. Mark-Oliver Bothe erhöhte nach 52 Minuten wieder auf 13:1, die Gastgeber antworteten durch Benedikt Friedrich zwei Minuten später. Lilienthal ließ sich davon aber nicht aufhalten: Andre Kimmig (54.) und Bothe (56.) erhöhten auf 15:2, bevor Günter Frese nach einem langen Auswurf von Torhüter Nils Hallerstede sein erster Saisontreffer gelang. Bothe markierte in der 59. Minute auf 17:2, der Hamburger Christian Kadow im gegenzug dann den Endstand. „Es ist schön, dass wir im Achtelfinale stehen“, fand Blankenstein: „Aber wir dürfen aus diesem Spiel nicht zu viele Rückschlüsse für die Bundesliga ziehen. Ab nächste Woche wird das Toreschießen wieder deutlich schwerer.“

12. Nov2011

Lilienthal im Pokal als Favorit

by Guenter

Nach der Länderspielpause am vergangenen Wochenende steht Floorball-Bundesligist TV Lilienthal am Sonnabend wieder in einem Pflichtspiel auf dem Feld – und muss sich für 60 Minuten an eine ungewohnte Situation gewöhnen. Denn wenn die Wölfe ab 17 Uhr in der zweiten Runde des Floorball-Deutschland-Pokals bei Regionalligist SG Hamburg/Schenefeld zu Gast sind, ist die Mannschaft von Andreas Blankenstein in dieser Saison Favorit. „Wir spielen zwei Klassen höher – und wir wollen auch zeigen, warum“, sagt der TVL-Coach, warnt aber gleichzeitig vor den Hamburgern: „Sie sind verdammt unangenehm und haben selbst einige Bundesliga-Erfahrung in ihren Reihen.“

In der Tat besteht für Erstliga-Schlusslicht Lilienthal in Hamburg höchste Stolpergefahr. Der Regionlliga-Tabellenführer geht mit breiter Brust ins Nordduell: Während die Wölfe pausierten, schossen sich die Elbestädter mit einem 17:0-Ligasieg gegen Ritterhude warm. „Gegen uns wird das Toreschießen nicht so einfach“, glaubt Blankenstein: „Aber wir wissen, was auf uns zukommt.“ Dennoch erwägt der Lilienthaler Trainer, das Personalkarussell zu drehen. „Vielleicht erhalten einige Spieler mehr Einsatzzeit als sonst“, kündigt er an: „Unser Fokus liegt auf der Bundesliga – aber trotzdem wollen wir uns am Samstag nicht blamieren.“

Durch unseren Liveticker seid Ihr ab 17:00 Uhr live dabei, auch wenn Ihr nicht in Hamburg sein könnt!

1. Nov2011

Liveticker jetzt auch als Android-App

by Guenter

Wer mal bei einem der Bundesligaspiele nicht dabei sein kann, hat ja schon während der gesamten Hinrunde immer auf den Komfort unseres Livetickers zurückgreifen können. Dank eines fleißigen Programmierers in unseren Reihen ist dies nun für alle die ein Smartphone auf Android-Basis nutzen, noch viel komfortabler möglich.

Unter http://www.appsgeyser.com/getwidget/Lilienthaler+Woelfe+Floorball+Liveticker (am Besten mit dem Handy aufrufen) könnt Ihr euch eine App runterladen, die direkt auf die Liveticker zugreift.

Viel Spaß damit!

1. Nov2011

TV Lilienthal übernimmt “Rote Laterne”

by Guenter

Der TV Lilienthal hat sich im Kellerduell der Floorball-Bundesliga am Bollwerk der Floor Fighters Chemnitz die Zähne ausgebissen und zum Abschluss der Hinrunde die Rote Laterne vom Ex-Vizemeister übernommen. Die Wölfe unterlagen in Chemnitz nach spannenden 60 Minuten unglücklich mit 1:3 (0:1, 1:2, 0:0), es war die fünfte Niederlage in Folge für den Aufsteiger. „Wir haben die Reifeprüfung leider nicht bestanden“, befand Trainer Andreas Blankenstein: „Heute haben wir das Spiel im Kopf verloren.“

Die Chemnitzer machten von Beginn an den etwas geschlosseneren Eindruck und fanden schneller ins Spiel. Philipp Hamann brachte die Gastgeber in der siebten Minute verdient in Führung, Lilienthal dagegen verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen. Das änderte sich auch nicht, nachdem Andre Heißenbüttel nach 24 Minuten auf Zuspiel von Andre Kimmig ausglich. „Danach haben wir zwar offensiv konzentrierter gespielt“, meinte Blankenstein, „dafür haben wir aber hinten dämlich Fehler gemacht.“ Und folgenschwere dazu: Nach einer Strafe gegen Lilienthals Jan Paul Gersdorf nutzte erneut Hamann eine Unaufmerksamkeit im Unterzahlspiel zum 2:1 in der 30. Minute. Ein überflüssiges Foul nutzte dann Floor Fighter Sascha Franz in der 39. Minute zum 3:1 per Freischlag. „Komischerweise war das für uns ein Weckruf“, sagte Blankenstein: „Im letzten Drittel haben wir noch einmal alles versucht.“

In der Tat kamen die Wölfe zu etlichen Großchancen, scheiterten aber an der eigenen Abschlussschwäche. „Das wird sicherlich ein Punkt sein, an dem wir im Training ansetzen müssen“, kündigte Blankenstein an. „Insgesamt hat mit Chemnitz aber schon die bessere Mannschaft gewonnen.“

Die Tore-Zusammenfassung auf YouTube: klick hier